„Eine Milliarde für denjenigen, der Alfred Ill tötet!“
Das TUD- Schauspielstudie spielt „Der Besuch der alten Dame“ von Friedrich Dürrenmatt
Mit diesem unmoralischen Angebot kehrt die vermögende Claire Zachanassian (Carolin Rupp) nach langer Zeit in ihre Heimatstadt Güllen zurück. Als sie ihr damaliger Liebhaber Alfred Ill (Dirk Kerber) schwängerte, leugnete dieser die Vaterschaft und Claire musste die Stadt verarmt und entehrt verlassen.
Über den Besuch der reichen alten Dame sind die Güllener mehr als erfreut, da sie sich von ihr finanzielle Unterstützung erhoffen. Sie verspricht den Bürgern von Güllen eine Milliarde, jedoch nur für „Gerechtigkeit“, was bedeutet, dass jemand ihren Ex- Liebhaber umbringen muss.
Entsetzt weist der Bürgermeister (Adrian Schad) dieses verlockende und gleichzeitig schreckliche Angebot zunächst zurück und ist von der Moral seiner Bürger überzeugt. Mit der Zeit merkt Ill jedoch, dass die Güllner immer mehr Geld ausgeben und über ihre Verhältnisse leben. Ist Ills Schicksal bereits besiegelt? Das Unglück unausweichlich? Wer traut sich einen Mord zu begehen? Oder wählt Ill am Ende doch den Selbstmord?
Passend zum 55 jährigen Jubiläum der Tragikomödie inszeniert das TUD Schauspielstudio Dürrenmatts erfolgreichstes Werk neu. Mit bizarren Figuren, makabren Handlungen sowie Stilmitteln der Verfremdung und Groteske, schafft Dürrenmatt in „Der Besuch der alten Dame“ eine tragisch komische Situation, in der der Zuschauer eine Distanz zu dem Geschehen auf der Bühne aufbauen kann und die Widersprüchlichkeit gesellschaftlicher Strukturen erlebt.
Zeitlose Themen wie, die Macht des Geldes, Kritik an einer Wohlstandsgesellschaft, Schuld, Rache und Moral, die hier unter anderem diskutiert werden, sind auch 55 Jahre nach der Uraufführung des Werkes noch aktuell und eine Inszenierung wert.
Unter der Regie von Wiebke Kothe und Matthias Maat des TUD- Schauspielstudios wird „Der Besuch der alten Dame“ klassisch in Szene gesetzt, wobei die skurrilen Momente des Stückes mit vielfältigen Komponenten unterstrichen werden.
Jeweils um 20:00 Uhr
| Tag | Datum | |
|---|---|---|
| Premiere | Samstag | 05.11. |
| Samstag | 12.11. | |
| Freitag | 18.11. | |
| Samstag | 19.11. | |
| Dienstag | 22.11. | |
| Freitag | 25.11. | |
| Dienstag | 29.11. | |
| Freitag | 02.12. | |
| Sonntag | 04.12. | |
| Derniere | Freitag | 09.12. |
Die Eintrittspreise betragen 8€, ermäßigt 5€.
Das TUD Schauspielstudio freut sich auf ihren Besuch im Köhlersaal des Alten Hauptgebäudes der TU Darmstadt (S1|03-283), 2. OG, Hochschulstraße 1 in Darmstadt.
Karten können Sie reservieren per E-Mail: karten_at_tud-schauspielstudio.de
(Bitte ersetzen Sie das _at_ durch ein @ in ihrem Mailclient!)
oder durch unsere neue Online-Registrierung: http://www.tud-schauspielstudio.de/karten.php [1]
AStA Sommerfest am 8. Juni 2011 - Wir sind dabei!
Wir zeigen eine Theatercollage aus mehreren comic-artigen Kurzstücken.
Sie sehen uns ab 18:00 Uhr auf der Bühne des AStA Sommerfestes!
Wir freuen uns auf Sie!
newsletter-subscribe_at_tud-schauspielstudio.de
Selbstverständlich erhalten Sie über diesen Weg ausschließlich Informationen über uns und unsere Produktionen. Wir verschicken den Newsletter in lockerer Folge, typischerweise ca. 1 Monat vor der Premiere unserer jeweils aktuellen Produktion. Wir versenden keine Werbemails ('Produktinformationen', 'Spam') und stellen sicher, daß sich Dritte keinen Zugang zu Ihren Adressdaten verschaffen können. Natürlich können Sie sich auch jederzeit von unserem Newsletter ganz unproblematisch wieder austragen lassen. Einfach Mail (ohne Text) an:
newsletter-unsubscribe_at_tud-schauspielstudio.de
„Also muss Gut und Böse auch im Menschen trennbar sein!“
Das TUD Schauspielstudio präsentiert: „Dr. Jekyll & Mr. Hyde“ – frei inszeniert nach der Novelle von R. L. Stevenson
Mit dieser Idee beginnt sich das Leben des hoch geachteten Wissenschaftlers Dr. Henry Jekyll (Oliver Meinusch) zu verändern. Der Kräfte zehrende Kampf zwischen Trieb und Vernunft könnte ein für allemal beendet werden, indem man gut und böse im Menschen schlicht voneinander trennt. Getrieben von diesem Gedanken wagt Dr. Jekyll den riskanten Selbstversuch, der mit der Verwandlung in seinen bösen Gegenspieler Mr. Edward Hyde endet.
Lassen Sie sich ins Jahr 1886 in die düsteren Straßen Londons entführen auf denen Mr. Hyde sein Unwesen treibt. Erleben Sie, wie der angesehene Anwalt Mr. John Utterson (Adrian Schad) zunehmend in die brutalen Verbrechen Mr. Hydes verstrickt wird und eine gnadenlose Jagd beginnt. Unterdessen wandelt Dr. Jekyll zwischen der Gemütlichkeit der viktorianischen Villen und dem täglichen Überlebenskampf auf den Straßen Sohos. Dort sieht er sich mit der Frage nach der moralischen Vertretbarkeit seiner Experimente und der Verantwortung seiner Forschung
konfrontiert.
Also mit jener Frage, die sich auch moderne Wissenschaftler immer wieder neu stellen müssen. Fasziniert ist die Regisseurin und Naturwissenschaftlerin, Mie Marsilius, neben dieser aktuellen Thematik aber vor Allem von der bekannten und doch spannenden Geschichte um Dr. Jekyll und Mr. Hyde.
Mit über 120 Verfilmungen und unzähligen Bühnenstücken gilt die Novelle „The Strange Case of Dr Jekyll and Mr Hyde“ des schottischen Schriftstellers Robert Louis Stevenson als einer der wichtigsten Klassiker des 19. Jahrhunderts.
Eine ganz eigene Interpretation wurde nun in den letzten Monaten vom Ensemble des TUD Schauspielstudios erarbeitet. Unter den Schauspielern entdecken Sie dieses Jahr neben altbekannten auch viele neue Gesichter.
Jeweils um 20:00 Uhr
| Tag | Datum | |
|---|---|---|
| Premiere | Freitag | 05.11. |
| Freitag | 12.11. | |
| Dienstag | 16.11. | |
| Freitag | 19.11. | |
| Samstag | 20.11. | |
| Mittwoch | 24.11. | |
| Freitag | 26.11. | |
| Samstag | 27.11. | |
| Mittwoch | 01.12. | |
| Derniere | Samstag | 04.12. |
Die Eintrittspreise betragen 8€, ermäßigt 5€.
Das TUD Schauspielstudio freut sich auf ihren Besuch im Köhlersaal des Alten Hauptgebäudes der TU Darmstadt (S1|03-283), 2. OG, Hochschulstraße 1 in Darmstadt.
Karten können Sie reservieren per Telefon oder E-Mail:
Tel: 0162-7268439
Mail: karten_at_tud-schauspielstudio.de
(Bitte ersetzen Sie das _at_ durch ein @ in ihrem Mailclient!)
Dr. Jekyll & Mr. Hyde wird unser neues Stück für November 2010. Weitere Informationen folgen in Kürze. Am besten jetzt schon vormerken -- und/oder unseren Newsletter abonnieren unter:
newsletter-subscribe_at_tud-schauspielstudio.de
Wir spielen nicht mehr verrückt...
...sondern suchen gerade eifrig nach Stücken, um auch dieses Jahr wieder
vor so einem großartigen Publikum wie im letzten spielen zu können.
Das heißt, für Interessierte ist jetzt ein guter Zeitpunkt, einfach mal vorbeizukommen. Wir treffen uns jeden Dienstag im Köhlersaal des alten Hauptgebäude (Gebäude S103, Raum 283) zu Theaterübungen. Anschließend lesen wir gemeinsam Theaterstücke. Wer neugierig ist zu sehen, was auf und hinter der Bühne bei uns passiert, ist herzlich eingeladen, einfach vorbeizuschauen.
Die Aufführung des neuen Stücks ist für Herbst/Winter 2010 geplant.
Wir sind dabei!!
Beim Campusfest "TU Meet & Move" der Technischen Universität Darmstadt. Ihr könnt uns zwischen 15.00 und 15.45 Uhr auf der Bühne im Hochschulstadion, Standort Lichtwiese, Darmstadt sehen.
Bis dahin...
![]()
Der Spieler und Lebemann R.P. McMurphy hat keine Lust, seine Haftstrafe mit Arbeitsdienst abzusitzen. Stattdessen stellt er sich verrückt und lässt sich in ein psychiatrisches Krankenhaus einliefern, um die Patienten dort mit Hilfe des Glücksspiels um Ihre Stütze zu bringen. Dies ist die Ausgangssituation des Stücks „Einer flog über das Kuckucksnest“ von Dale Wasserman nach dem Bestseller von Ken Kesey, welches das TUD-Schauspielstudio unter der Regie von Daniela Decker und Mark Müller-Linow ab 30. Oktober aufführt.
Bei seiner Ankunft ist McMurphy (Michael Frenkel) geschockt über die menschenverachtenden Methoden der Krankenschwester Ratched (Steffi Pfleiderer). Schwester Ratched hat sowohl das Personal - inklusive dem Arzt (Ralf Pfleiderer) - als auch die Patienten unter ihrer totalen Kontrolle. Wer sich nicht anpasst, wird mit Elektroschocks gefügig gemacht. Der rebellische McMurphy kann die strikte Ordnung aber nicht akzeptieren und sagt dem brutalen System den Kampf an. Dadurch reißt er auch die anderen Patienten aus ihrer Lethargie. Die Patienten - unter ihnen das suizidgefährdete Muttersöhnchen Billy (Adrian Schad) und der katatonische Indianer Bromden (Dirk Kerber) - blühen zum ersten Mal richtig auf. Die despotische Ratched kann das jedoch nicht akzeptieren und nimmt daher den Kampf auf. Sie schlägt mit allen ihr zur Verfügung stehenden Mitteln zurück, von denen Elektroschocks noch die harmlosesten sind....
==> Aufführungstermine: Premiere am Freitag, 30.10., weitere Termine: Sa, 07.11. || So, 08.11. || Do, 12.11 || Fr, 13.11. || Mi, 18.11. || Sa, 21.11. || Fr, 27.11. || Di, 01.12. und Sa, 05.12. jeweils um 20 Uhr! <==
Karten können Sie reservieren per Telefon oder E-Mail:
Tel: 0162-7268439
Mail: karten_at_tud-schauspielstudio.de
(Bitte ersetzen Sie das _at_ durch ein @ in ihrem Mailclient!)
Premieren-Kritik des Darmstädter Echo vom 2. November:
... ein in den sechziger Jahren des vorigen Jahrhunderts uraufgeführtes Theaterstück kann heute noch Beklemmung auslösen. Wirkungsmächtig präsentierte das Schauspielstudio der Technischen Universität Darmstadt (TUD) am Freitagabend die Premiere der Psychiatriesatire „Einer flog über das Kuckucksnest“ des US-Amerikaners Dale Wasserman nach dem gleichnamigen Roman von Ken Kesey. Gleich in der ersten Minute des Zweiakters wird den zahlreichen Besuchern im Köhlersaal des alten TU-Hauptgebäudes vorgeführt, dass die gesellschaftlichen Zwänge zu psychischen Deformationen bei Durchschnittsbürgern führen, bis sie schließlich in der Nervenheilanstalt landen.
Das in der Inszenierung von Daniela Decker und Mark Müller-Linow fein austarierte und den gesamten Saal einnehmende Ensemblespiel führt ein Panoptikum skurriler Charaktere vor. Der zermürbende Klinikalltag zwischen Stationsvisite, Medikamenteneinnahme unter Musikberieselung und enervierenden Gruppentherapiesitzungen entfaltet seine pathogene Wirkung auf die Insassen...
...Das Publikum spendet der Inszenierung viel Beifall.
Filmprojekt
Ein neues Projekt ist die Produktion des Kurzfilms "Allele" (20min). Das Drehbuch hat Roland Johannes mit Hilfe von viel Kritik und guten Ideen der Schauspielgruppe geschrieben. Die Regie führt Daniela Decker.
Zur Handlung: Ein Mann auf einem Dach, er zielt mit einem Gewehr auf eine Person im gegenüberliegenden Gebäude. Eine Frau, die gerne ihre Mittagspause dort verbringt, trifft ungewollt auf ihn. Sie versucht sich vergeblich vor ihm in Sicherheit zu bringen. Durch die Situation ensteht eine zwanghafte Nähe. Sie erfährt mit der Zeit die Hintergründe der geplanten Tat. Ihr gelingt es den Attentäter zunächst von seinem Vorhaben abzubringen. Doch dann überschlagen sich die Ereignisse und sie liegt selber mit dem Gewehr an der Dachkante... und drückt ab.
| Januar 2012 | < | > | ||||
| So | Mo | Di | Mi | Do | Fr | Sa |
| 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9 | 10 | 11 | 12 | 13 | 14 | 15 | 16 | 17 | 18 | 19 | 20 | 21 | 22 | 23 | 24 | 25 | 26 | 27 | 28 | 29 | 30 | 31 |